Online arbeiten oder das Ding mit Actionbound

02.07.2021 CJD Nord « zur Übersicht

Flexibilität war im Projekt des BIKDaZ Unterrichtes an der beruflichen Schule in Eutin gefragt, als uns die zweite Coronawelle überrollte. Groß stand die Frage im Raum: Wie erreichen wir an unsere ausländischen Mitbürger/innen, um ihnen Informationen zu Schule, Beruf und Kultur zu vermitteln.

Die Methode wurde gefunden: Actionbound – eine App spielbar auf jedem Smartphone, die individuelle Informationen an andere spielerisch weitergibt. Eine Rallye in digitaler Form mit nachvollziehbarer Ergebnisrückmeldung.

Erster Schritt: Wissen über die Erstellung und Bearbeitung von Actionbounds durch Erklärvideos (auf YouTube) und durch Ausprobieren/learning by doing aneignen.

Zweiter Schritt: Die Inhalte und der Vermittlungsrahmen eines Bound gemeinsam erarbeiten, dazu gehören die Grundeinstellungen für einen Bound einrichten, mit Titel und Titelbild/ QR Code und Link.

Gemeinsam haben wir online die Inhalte in das Raster der Bound einfügen und dabei die verschiedenen Möglichkeiten genutzt die Inhalte zu vermitteln, z.B. durch Informationsboxen, kreative Aufgabenstellungen, die durch Foto- oder Videoaufnahmen beantwortet werden können, Quizze mit Punktvergabe, etc. Suche nach passendem Foto- und Videomaterial und die Bearbeitung des Materials, die Aufnahme von Audiodateien auf kostenfreien Seiten gehörte ebenfalls dazu, wie auch das Erfinden und Zeichnen einer Erklärfigur „Anton“, die die Schüler/Innendurch die Inhalte der Bound führt.

Als der erste Bound fertig war, wurde eine Anleitung zur Nutzung der Actionbound App verfasst. Im Laufe der Monate bekamen die Schüler/innen die einzeln erstellten Bounds zu den verschiedenen Themen zugeschickt.

Die Ergebnisse der gespielten Bounds konnten wir einsehen, unsere Bounds weiter verbessern und auswerten. In Rücksprache mit den Lehrern ggf. auch Schülern erhielten wir Informationen wie das jeweilige Thema angekommen ist – zu leicht, zu schwer, lustig, machte Spaß...Uns hat es auch Spaß gemacht mal anders kreativ zu arbeiten.

Mira Houkes, Julia Sembritzki